Warning: Creating default object from empty value in /mounted-storage/home85/sub005/sc44740-BSJD/thaiwahn.com/modules/CustomContent/CustomContent.module.php on line 238

Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /mounted-storage/home85/sub005/sc44740-BSJD/thaiwahn.com/modules/CustomContent/CustomContent.module.php:238) in /mounted-storage/home85/sub005/sc44740-BSJD/thaiwahn.com/index.php on line 271
Thaiwahn relaunched - Soziale Verantwortung
Deutsch (German) English

Staatliche Einrichtungen wie Landesverbände usw. selbst sind auch Mittäter. Sie vergeben Aufträge an Dritte, ohne zu prüfen, daß diese Auftragnehmer auch Löhne zahlen die nicht gegen gute Sitten verstoßen. Die heimliche Ausbeutung ist mittlerweile so groß geworden, daß 20% aller Arbeitnehmer für Niedrigstlöhne arbeiten (und es wrden immer mehr). Ein übergroßer Teil dieser Arbeitnehmer ist damit zusätzlich auf Hilfe zum Lebensunterhalt angewiesen. Dem Staat entgehen Steuern und Sozialabgaben zusätzlich zu den schon erwähnten Sozialaufwendungen.

Häufig ist auch zu sehen, daß obwohl solche Niedriglöhne durch Gerichte als sittenwidrig bewertet wurden, diese Praxis weiterhin, halt mit neuen Mitarbeitern, fortgeführt wird. Statt die Arbeitnehmer mit gerechter Bezahlung auszustatten, führen die Unternehmer als Entschuldigung an, wenn sie es nicht machen würden, erhielten sie keine Aufträge mehr und übrigen machen das alle so.

Deutschland war mit der sozialen Marktwirtschaft ein äußerst produktives und wettbewerbsfähiges Land, in dem Ausfälle durch Streik sehr selten waren. Die übermäßige Ausbeutung schadet dem sozialen Frieden, der Wettbewerbsfähigkeit, der Produktivität und dem Staat als Ganzem.

Müßen die Arbeitnehmer wie in vielen anderen Ländern der Welt massiv auf die Straße gehen um gerecht behandelt zu werden? Oder ist es gar Absicht von Industrie und Regierung die Wut zu schüren, um dann mit Gewalt den Arbeitnehmer ihre Rechte (und wahrscheinlich auch ihr Leben) zu nehmen?

 

Durch Anklicken kann das Feld zur Kommentareingabe ein-und abgeschaltet werden!

 


Warning: Creating default object from empty value in /mounted-storage/home85/sub005/sc44740-BSJD/thaiwahn.com/modules/CGExtensions/CGExtensions.module.php on line 358

Einen Kommentar hinzufügen

Einen Kommentar hinzufügen

Visual Captcha
Code im diesem Bild:
Titel:
Ihr Name(*):
Email-Adresse:
Email an mich bei Antwort:
Webseite:
Kommentar(*):
 
}


Soziale Verantwortung

Der Kampf gegen die Mittelosen

Seit dem Niedergang des Kommunismus hält ein stetiger Kampf zur Aushöhlung der sozialen Gesetzgebung an. Durch den Verfall hatte der Kapitalismus keinen Gegenpol mehr, an dem er sich messen mußte. Die deutsche Sozialgesetzgebung wurde von Bismarck als politisches Mittel eingeführt. Auswüchse des Gründerkapitalismus sollten eingeschränkt werden, da dies die Menschen in Scharen dem Kommunismus zutrieb.

Nach dem zweiten Weltkrieg entwickelte sich in Deutschland die "soziale Marktwirtschaft". Die soziale Verantwort des Eigentums wurde verankert.

Die Sozialhilfe (heute Hartz IV) sollte Menschen ein würdiges Leben verschaffen, die dies mit eigenen Mitteln (aus welchen Gründen auch immer) nicht mehr konnten.  Wie immer und überall gab es auch in diesem Bereich Mißbrauch. In Zeiten klammer Haushalte, war dies eine gute Entschuldigung gesetzlich verbriefte Rechte einzukassieren. Man benutzte einige wenige (Studien zeigen eine Mißbrauchsquote von weniger als 1%), um alle gesamt abzustrafen. Weiterhin hat die Polemik, speziell der christlichen Parteien, dazu gefuhrt, alle Empfänger von Hilfemaßnahmen als Schmarotzer zu klassifizieren. Leider sind auch die Parteien, die es besser machen sollten, nicht darauf eingegangen und haben sich dem Populismus verschrieben.

 

Ein neuer Höhepunkt ist mit den Aussagen des derzeitigen Außenministers Westerwelle erreicht. Dieser Mann, der als einziges Kompetenzkriterium die Selbstvermarktung erfüllt, entblödet sich nicht, weiter Kürzungen zu fordern, nach dem Motto " Arbeit muß sich wieder lohnen ". Er führt an, daß Hilfemaßnahmen einträglicher seien als Arbeit. Was er in seiner Intelligenz übersehen hat zu fragen, ist:

1. Ist es so?

2. Wenn ja, wieviele Menschen sind davon betroffen?

3. Warum ist das so?

 

Aha, es wird durch den Gesetzgeber ermittelt was zum Lebensunterhalt als Minimum nötig ist, dies gilt aber nicht für Arbeitnehmer. Für Arbeitnehmer gibt es keine Ermittlung des erforderlichen Mindestlohnes.

Arbeitnehmer verhandeln ihre Bezahlung mit den Arbeitgebern, entweder direkt oder mittels Interessenvertretungen. Der Gesetzgeber hat sich ausdrücklich aus diesen Verhandlungen raus zu halten (Tarifautonomie). In vielen Fällen fehlen sogar Verhandlungen und Mensche werden gerinfügig beschäftigt. Die Lobbyarbeit der Unternehmer konnte bisher sehr erfolgreich eine Gesetzgebung zur Mindestentlohnung verhindern. Übrigens Thailand, daß in seiner Wirtschaftsstruktur den USA sehr ähnelt und die Elite fördert, hat nichtsdestotrotz einen gesetzlichen Mindestlohn. Dieser wird jährlich für jede Provinz einzeln bestimmt.

 

Nun kommen wir der Antwort schon erheblich näher!

Viele Menschen, die arbeiten, sogar schwer arbeiten, erhalten eine ungenügende Bezahlung. Die erarbeitete Bezahlung reicht nicht aus, um einen Mindestlebenstandard, wie vom Gesetzgeber berechnet, zu erreichen.

 

Herr Westerwelle, wenn sich Arbeit wieder lohnen soll, müßen sie ihre Augen öffnen und den Verstand einschalten. Greifen sie nicht diejenigen an, die ihrer Hilfe, Herr Westerwelle, benötigen, nennen sie das Kind beim Namen und zeigen den Menschen, daß die unermeßliche Gier dafür verantwortlich ist, daß sich Arbeit nicht mehr lohnt.  Ihre Partei, die FDP, stand zwar schon immer für die mittelständische Wirtschaft ein, hatte sich früher aber jedoch nie ihrer sozialen Verantwortung entzogen. Wenn sich Arbeit wieder lohnen soll, muß der Arbeitnehmer entsprechend entlohnt werden. Wenn sich Arbeit wieder lohnen soll, muß der "Shareholder value" wieder in seine soziale Verantwortung geführt werden. Wenn sich Arbeit wieder lohnen soll, muß den neu erwachenden Auswüchsen des Gründerkapitalismus eindeutig und energisch entgegen getreten werden.

Herr Westerwelle, die Menschen verlangen von den Politikern Verantwortung zu übernehmen. Ein politisches Amt ist kein Ort der Selbstverherrlichung und Selbstbereicherung, von der Selbstbedienung mal ganz abgesehen.

Herr Westerwelle, glauben sie wirklich, sie werden angemessen für ihre Tätigkeit entlohnt? Ich nicht! Die "Performance" die sie bislang zeigten, reicht noch nicht mal für die Hilfe zum Lebensunterhalt aus. Sie sind in der Politik, von ihnen wird ganzer Einsatz verlangt. Die Party ist zu Ende, tun sie was, aber nicht einfach purer und böder Aktionismus. Tun was und tun sie es richtig! Fangen sie bitte doch mal an richtig zu arbeiten und halten des Öfteren mal die Klappe. Ihre Polemik ist kontraproduktiv.

Ja, Arbeit sollte sich wieder lohnen. Aber dies können nur die Verantwortlichen für diese Misere verwirklichen, die leitenden Menschen in Industrie, Handel und deren Lobbyisten. Aber dann würde man wohl sehen, daß deren Leistung kaum dem Salär entspricht und wer gibt schon gerne ab, was man hat.

Es ist äußerst leicht in Zeiten knapper Kassen (warum sind die knapp?) dort einzusparen, wo der geringste Widerstand eintriit, bei den Ärmsten. Heißt das nun das Armut mit Rechtlosigkeit verbunden ist. Ja, das ist die Konsequenz. Die Habenichtse dienen nur als Quelle billigster Arbeitskraft und damit zur weiteren Bereicherung.

Warum sind die Kassen knapp, so daß sich soziale Marktwirtschaft nicht mehr lohnt? Gier und nochmals Gier. Diese Gier hat die Welt in ihre Wirtschaftskrisen gestürzt. Und kein Politiker hat etwas daraus lernen wollen. Warum wohl? Wahrscheinlich, waren viele selbst daran beteiligt sich in ihrere Gier an anderen zu bereichern. Wer trägt die Konsequenzen aus dieser Gier? Wie immer und und überall, diejenigen, die sowieso schon nichts haben. Und die Verantwortlichen? Die haben nichts zu befürchten, nur ganz wenige, die es äußerst extrem getrieben haben werdeb vielleicht zur Verantwortung gezogen. Häufig verbleiben aber auch diese in ihren Postionen und machen weiter, wie bisher.

 

P.S. Namen laßen sie leider zu leicht austauschen und der Name Westerwelle steht hier stellvertretend für eine Unmenge an Politikern (und auch Beamten), die sich für ihr Amt als unwürdig, vielleicht sogar ungeeignet, erweisen. Vielleicht sollte man sich doch mal die Politik eines Helmut Schmidt ansehen. Dieser hatte sich nie dem Populismus hingegeben und auch über den Tellerand hinausgesehen, ohne Rücksicht auf seine Wiederwahlchancen. Dafür jedoch hat er gesagt und getan was notwendig war, auch wiederum ohne Rücksicht auf spezielle Interessen und Befindlichkeiten.


US New York DE Berlin TH Bangkok TW Taipei

UTC: Sonntag, 24. 09. 2017 01:30
UTC - Universal Time Coordinated

Stop Spam Harvesters, Join Project Honey Pot