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Thaiwahn relaunched - Auswandern: Leben in Thaialnd
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Auswandern: Leben in Thaialnd

ie Preise in Europa und in anderen westlichen Staaten steigen unaufhörlich. Langfristig bleibt einem immer weniger zum Leben.

Ein Ausweg böte sich, in einem Urlaubsparadies, wo alles so billig ist. Wer träumt nicht davon, dort zu leben, wo andere Urlaub machen. Blauer Himmel, weißer Strand und Palmen. Ja das ist der Stoff aus dem Träume gemacht gemacht werden. Und Thailand ist ja so billig, sagen wenigstens die Meiers von nebean, die gerade den Urlaub dort verbracht haben. Und die haben auch erzählt, daß es viele Deutsche dort gibt, die die ganze Zeit dort leben. Und der Müller ein paar Straßen weiter. Der ist doch mit einer Thailänderin verheiratet, auch der sagt, daß bald nach Thailand umziehen will. Der muß es doch wissen.

 

Wenden wir uns also dem Land etwas mehr zu.

Thailand war einer der Tigerstaaten mit großem Wirtschaftswachstum, bevor die Asienkrise alles zum Halten brachte. Diese hat das land halbwegs überstanden. Für ein Schwellenland findet man eine gute Infrastruktur vor, gut ausgebautes Straßen- und Schienenetz, viele innerstaatliche Flüge. Große Krankenhäuser in jeder Provinzhaupstadt und die Qualität dort ist gut. Einkaufsmöglichkeiten gibt es überall, manchmal muß man etwas weiter fahren.

 

Was braucht man nun, um dort zu leben?

Einfachste und blödeste Antwort: Geld.

Nach thailändischen Recht gibt es kaum eine langfristige Aufenthaltsgenehmigung. Bei der Einreise erhält man die Aufenthaltsdauer in den Paß gestempelt, diese wiederum hängt von der Nationalität des Einreisenden und des Visum-Types ab. Deutsche Staatsbürger können sich in Thailand 30 Tage bei Einreise mit dem Flugzeug (14 Tage auf dem Landweg) ohne Visum aufhalten. Mit einem Touristenvisum verlängert sich der Aufenthalt auf 60 Tage, ein Non-Immigrant-Visum sogar zu 90 Tagen. (Visum)

 

Wer im Besitz eines Non-Immigrant-Visums ist, kann bei der zustängigen Immigration Police bei Erfüllen der Vorraussetzungen eine Aufenthaltserlaubnis von 365 Tagen auf Antrag erhalten.

Hier wird unterschieden, ob der Antragsteller mit thail. Staatsbürger verheiratet ist oder nicht.  Ist man nicht verheiratet, so benötigt man eine Arbeitsstelle, wenn man unter 50 ist. Über 50 Jahre kann die Aufenthaltverlängerung auf Ruhestandsbasis erteilt werden, hier ist aber zu beachten, daß dann keinesfalls eine Verdiensttätigkeit in Thailand aufgenommen werden darf. In allen Fällen muß nachgewiesen werden, daß ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, entweder auf einem thailändischen Konto oder als monatliche Bezüge.

 

Durch den sich weiterhin verschlechternden Wechselkurs gibt es nun einige Rentner, die Probleme haben ausreichende monatliche Einkünfte nachzuweisen.

 

Arbeiten, dort wo andere Urlaub machen.

Wenn man Glück sendet einen die eigene Firma nach Thailand und kümmert sich durch die lokale Niederlassung um die rechtliche Seite. Manche Ausländer arbeiten hier auch als Lehrer, hauptsächlich im Fach Englisch.

Die Masse jedoch, die aus Deutschland weg will, will sich selbstständig machen. Die erste Idee bei vielen ist eine Bar (Kneipe) oder Restaurant. Ja das haben schon einige gemacht, und nur sehr wenige haben langfristig damit Erfolg.

Eine Firma zu gründen ist ähnlich wie in Deutschland, auch hier gibt es verschiedene Rechtsformen.

Eine Partnership, vergleichbar mit einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)

eine Company Limited, vergleichbar mit einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung

eine Partnership Limited, irgendwo zwischen den beiden vorgenannten.

In allen Fällen, muß man wissen, daß der ausländische Anteil an lokalen Firmen 49% nicht übersteigen darf.

Es gibt ein paar wenige Ausnahmen die durch das Board of Investment (BoI) genehmigt werden können.   Weiterhin    darf man    auch   nicht   vergeßen, daß es   viele   Tätigkeiten   und     Geschäftszweige   gibt, die   für Ausländer verboten sind.   Da man   in der Regel    nicht zu   den    Verdiensten  üblich  in    Thailand    arbeiten will,    ist die Wahrscheinlichkeit sehr   hoch,   daß man teurer  als     die Thais   ist. Dies    schränkt     die    Klientel schon   sehr ein. Zum anderen   darf man   auch    die Thai-Mentalität   nicht vergeßen:  Der   Farang    ist   ja     per Definition    reich, da    kann er    auch    ohne Bezahlung    für     die     armen Thai  arbeiten.

 

Durch Beobachtung    konnte ich   feststellen, daß   viele Existenzgründer     die ganze   Sache   in Thailand sehr   blauäugig   oder durch   eine extreme   rosarote Brille sehen.   Fragt man  nach Marktstudien oder   zumindest eine   Markterkundung, so wird   man    erstaunt   angesehen.   Oder noch    schlimmer    mein Freund   (der Bruder    meiner   Frau) haben    gesagt   ....  Businessplan,   strukturierte   Kalkulation, Fehlanzeige.   Aber ich    hab    mir    das  doch  genau    durchgerechnet,  wir nehmen    im    Monat x   ein,  keine     Miete Grundstück/Haus gehörender    Familie.   Wie kommt     man    auf    die    Einnahmen?   Hör mal   das  ist    eine   Superidee, die   Leute   reißen   sich   darum. Woher    wissen die    Leute    das,   wie    kommen   die    zu dir? Was ist, wenn    die    Leute   nicht    kommen? Ach, du     willst    bloß meine    gute    Idee madig   machen, du   bist   neidisch   mit   dir   rede   ich   nicht   mehr! So    oder    ähnlich    verlaufen viele    Gespräche.

Kann man  aber keine    der  Fragen    detailliert   beantworten,   sollte man   doch   lieber   bleiben, wo    man    ist.   Kann man    sich mit    einer     Geschäftsidee nicht   kritisch   auseinander setzen,   so   taugt sie    wahrscheinlich   nichts.

 

Grundsätzlich: Wer   woanders    schon mit   Selbstständigkeit Schiffbruch   erlitten    hat,   wird   in Thailand    mit   großer    Wahrscheinlichkeit  Schiffbruch erleiden.    Ohne eingehöriges    Maß an    Selbstdisziplin    geht es    nicht!    Hierher    kommen und   glauben nun    werden    die    "dummen"   Thais  für    einen klugen    Boss    arbeiten und   man kann   sich   im Sessel    zurücklehnen funktioniert    einfach    nicht.

Ohne gute     und    langfristige Planung wird     es nicht    gehen.


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