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Thaiwahn relaunched - Bierdeckel-Steuerreform
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Die Steigung m einer Linie wird mathematisch (auch für Politiker einfach nachvollziehbar) sehr simpel ermittelt.

m = (b-a)/(d-c)

Der Steuersatz für ein bestimmtes Jahreseinkommen berechnet sich dann so:

Y = (X-a)/m + c, X ist das Jahreseinkommen und Y der Steuersatz, die abzuführende Steuer ist Y*X

Die Fläche unter der Linie entspricht der gesamten Steuereinnahmen des Staates.

Politiker haben es nicht so mit angewandter Mathematik, auch nicht in der einfachsten Ausführung. Es könnte wohl daran liegen, daß damit nachvollziehbar wird, was Politiker so machen. Und Anregungen durch die Bürger sind sehr unerwünscht. Stehen solche Anregungen doch dem politischen Selbstverständnis im Wege. Der Politiker als Macher und der Bürger als Untertan. Der Bürger wird allenfalls mal alle 4 Jahre als Stimmvieh benötigt, ansonsten aber hat er die Klappe zu halten.

Hier hat sich nun ein Politiker besonders ausgezeichnet. Einen Bürgervorschlag, dem hier in Grundzügen nachgezeichneten, bezeichnete er als Bierdeckel-Steuerreform. In seiner Weinseligkeit (ja genau der, der nicht versteht, daß sich manche Mitbürger keinen teuren Wein leisten) glaubt er nun, daß politisch interessierte Bürger Vorschläge nur in der nächsten Kneipe mit genügend Bierkonsum (einem wohl ihm verhaßten Getränk) erarbeiten können.

Update:

Besagter Politiker ließ durch seinen Stab vermelden (er hatte ursprünglich selbst geantwortet), daß er sich mit "Bierdeckel-Steuerreform" auf den Beitrag von Friedrich Merz im Wahlkampf 2005 bezog und keineswegs eine Verunglimpfung beabsichtigte. Der Verfasser hielt sich viele Jahre im Ausland auf und bekam dementsprechend dieses Programm nicht mit. Dennoch ist er mit der Erklärung nicht einverstanden, denn der Bierdeckel impliziert weiterhin eine Abwertung und beinhaltet immer noch die Nähe zum Alkoholgenuß.

Der Ansatz von Herrn Merz ist im Grunde zu befürworten. Jedoch muß man sicherlich die seiner Partei innewohnende Bervorzugung der Vielhabenden ausmerzen. Ein konstanter Steuersatz von 12% für alle Einkommen spiegelt nicht gesellschaftlichen Verhältnisse wieder und zieht geringe Einkommen (die nun mal am weitesten verbreitet sind) unproportional zur Staatsfinanzierung heran.


Bierdeckel-Steuerreform

Bierdeckel-Steuerreform?

 

Das die deutschen Politiker abgehoben sind, haben sie ja viel zu oft bewiesen. Sie empfinden sich auch kaum noch als Bürger dieses Landes. Sie bilden eine eigene Klasse, obwohl sie ja der Klassengesellschaft eine Absage erteilt haben.

Keiner will von seinen sauer verdienten Groschen gerne was abgeben und Steuern zahlen. Jeder aber weiß doch, daß diese nötig sind, um ein Staatswesen zu finanzieren. An diesen Verpflichtungen muß sich ein jeder nach seinen Kräften beteiligen. Um den individuellen Lebensumständen gerechter zu werden, gibt es viele Möglichkeiten die Steuerlast zu reduzieren.

Genau hier jedoch sitzt die Möglichkeit des Mißbrauches und der Ungerechtigkeit. Bezieher geringer Einkommen haben nur sehr wenig Möglichkeiten das zu versteuernde Einkommen zu reduzieren, die Bezieher hoher Einkommen jedoch sehr viele. So kommt es zu drastischen Ungleichheiten, daß ein jemand mit 300.000 € Jahreseinkommen weniger Steuern zahlt, als jemand mit 50.000 € Jahreseinkommen.

Gleichzeitig verteuert dieses System die Verwaltung immens. Die tatsächliche Steuerlast eines jeden Bürgers muß intensiv von den Finanzämtern geprüft werden. Jeder einzelne Posten in der Steuererklärung wird genauestens unter die Lupe genommen. Ob die Kosten anerkannt werden oder nicht, ist ein Vabanque-Spiel. Willkür und Schikane trten hierdurch in die Ermittlung der Steuerlast ein. Wiederum sind hier die Bezieher geringer Einkommen benachteiligt. Bei diesen werden Streichungen rigoroser angesetzt, wahrscheinlich, weil sich diese kaum eine Vertretung durch einen Anwalt leisten können und gegen den Steuerbescheid klagen.

 

Seit vielen Jahren spricht man davon die Steuergesetzgebung zu vereinfachen. Man spricht aber nur davon, denn getan wird nichts. Dabei wäre es wirklich einfach, wahrscheinlich zu einfach, so daß sich ein Politiker auf diesem Gebiet nicht profilieren kann.

Der erste Ansatz wäre generell jede Möglichkeit zur Reduktion des zu versteuernden Einkommens ersatzlos zu streichen, dazu gehören auch die verschiedenen Steuerklassen, für alle steuerpflichtigen natürlichen Personen. Im Gegensatz kann der Steuersatz gesenkt werden.

Für den Gesetzgeber gibt es mehrere Möglichkeiten das Steuereinkommen des Staates zu regeln:

  • Mindesteinkommen a ab dem Steuerpflicht besteht (z.B. 10.000 €)
  • Steuersatz c des Mindesteinkommen (z.B 5%)
  • Hohes Einkommen b (z. B. 300.000 €)
  • Steuersatz d eines hohen Einkommens (z.B. 12%)

Damit sind 2 Punkte festgelegt, die sich durch eine Linie verbinden laßen. Diese Linie ist der Steuersatz zu jedem Einkommen. Einfache, pure Mathematik. Mit seinem Jahreseinkommen kann jeder Bürger sofort seine Steuerlast ermitteln.

Mit steigendem Einkommen wächst auch der Steuersatz. Dies stellt auch den Punkt Gerechtigkeit wieder her. Jeder trägt anhand seines Leistungsvermögens bei. Das hohe Einkommen mehr beitragen können ist wohl unbestritten, und durch diese lineare Besteuerung ist sichergestellt, daß trotz der steigenden Steuerlast diesen Beziehern dennoch mehr netto übrig bleibt. Niemals wird ein Bezieher hoher Einkommen weniger in der Tasche haben als jemand mit niedrigem Einkommen.

Eine Anpassung an individuelle Lebensbedindungen kann und sollte nur durch explizite Förderung erfolgen, wie z.B. dem Kindergeld. Aufwendungen für doppelte Haushalte und Fahrtkosten sollen durch den Arbeitgeber erstattet werden, dieser kann diese steuerlich bei den Unternehmenssteuern geltend machen. Alle geldwerten Vorteile müßen durch den Vorteilsgeber versteuert werden.

Genaue Einzelheiten können hier nicht erarbeitet werden. Dies muß den dem Bundesfinanzminister unterstellten Mitarbeitern überlassen werden. Diese haben einen Überblick über Verteilung der Einkommen und den Finanzbedarf des Staates.

 


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