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Thaiwahn relaunched - Verbrennt die Ketzer
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Es war einmal ein Bistum, das einen neuen Bischof bekam. Die Herde trauerte dem Alten  nach.

Denn der Neue war nicht von dieser Welt. Er war aus der Vergangenheit. Und zeigte der Welt welche Rolle er von sich und seiner Kirche sah. Er war der Fürst, der Fürstbischof.

Seine Untertanen, Klerus wie auch Zahlvolk, unterteilte er in zwei Fraktionen. Die, die Gehorsam gewährten und die, die er bekämpfen mußte.

 

So kam die Zeit, das die Zahl der Priester abnahm, und die neu zu besetzenden Stellen mit gehorsamen Diener des Fürstes gefüllt wurden.

Der neue "Pastorale Raum" ward geschaffen. Und siehe, es gefiel dem Herrn, dem Fürstbischoff.

Das Zahlvolk grummelte nur wenig, der Klerus noch weniger, da dieser sich nicht um Pfründe bringen lassen wollten, die ein unbesorgtes Leben gewährleisten.

Der Fürstbischof sah sich auf dem Höhepunkt seiner Machtfülle. Er konnte nun ein Projekt starten, wie es einem Fürstbischof zukam. Eine dem Fürsten angemessene Residenz mußte den Glanz und Status Fürsten zeigen. Sein Vorgänger schließlich hatte die Residenz zu einer Bastion der Unterpriviligierten verkommen lassen. Und außerdem entsprach sie ja sowieso nicht seinem erhobenen Stand.

Und in Kaspar's Franz fand er einern Erfüllungsgehilfen mit Gespür für vorauseilenden Gehorsam. Auch nicht verwunderlich, gehört der Franz doch dem Familienkreise einer wohlbekannten Ordensgründerin an.


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Verbrennt die Ketzer!

 

 

Verbrennt die Ketzer!

Leider geht das heute ja nicht mehr. Aber man kann denen doch noch irgendwie Knüppel zwischen die Beine werfen.

Meine Grundeinstellung, daß die religiöse Erziehung von Kinder eher eioner Indroktination gleicht und für mich einer geistigen Vergewaltigung gleichkommt, äußere ich bedenkenlos. Wenn ich Menschen, egal welcher religiöser Colouer, frage, ob sie ihre Kinder einer Sekte wie den Scientologen anvertrauen würden, erhalte ich sehr empörte Abweisung.

Ich gebe gerne zu, daß ich keinen Scientologen befragt habe. Erstens kenne ich keinen, zweitens möchte ich auch keinen kennenlernen und drittens was kann mir eine von einem beim besten Willen mittelmäßigen Science Fiction Autor ins Leben gerufene Sekte schon bieten.

 

Meine jüngste Tochter ist etwas älter als zwei Jahre. Ich bemerke, daß sie in ihrer Sprachentwicklung etwas hinterher hinkt. Nicht ihr Sprachverständnis, sie versteht den Sinn gesprochner Worte sehr gut, jedoch in ihren Antworten bequemt sie sich Gesten und meist dem Wort "da". Erziehungsexperten bestärkten durchaus meine Ansicht, daß die Interaktion mit Gleichaltrigen und auch älteren Kindern der Sprachentwicklung nur förderlich sei.

Zu meinem Bedauern gibt es in der zu Fuß gut erreichbaren Umgebung nur einen katholischen Kindergarten. Nach langem Abwägen, entschloß ich mich zum Kindeswohl in den sauren Apfel zu beißen, da meines Wissens sich dort Kinder anderer Konfessionen befinden. Zugegeben nur wenige, da unsere Gegend immer tief schwarz ist, nicht mehr so schlimm, wie zu der Zeit, als ich hier aufwuchs, aber immerhin noch ausreichend.

Bedingt durch meine Arbeit, ich bin nun leider nur am Wochenende zu Hause, konnte ich selbst kein Gespräch vor der Aufnahme führen und schrieb in den Aufnahmevertrag, daß ich einer religiösen Unterweisung meiner Tochter nicht zustimme und explizit die Teilnahme an religiösen Ritualen verbiete.

Dies führte dann zu einem Gespräch mit der Leitung des Kindergartens. Ich erörterte meinen Standpunkt und stieß sogar auf ein gewisses Verständnis. Ich nahm auch einige meiner sehr weitgehenden Anforderungen zurück, ließ mich aber in Bezug auf religiöse Unterweisung nicht erweichen.

 

Vor einigen Tagen bekam ich einen Anruf der Kindergartenleiterin. Der Pfarrer Ralf Plogmann weigert sich den Aufnahmevertrag zu unterzeichnen.

 

In aller christlichen Nächstenliebe hat er entschieden, daß das Kind eines Abtrünnigen / Ketzers nicht den "Wohltaten" der katholischen Kirche habhaft werden darf, wenn diese Kirche nicht auch das Recht auf die geistige Beeinflussung erhält.

Herr Plogmann, ich kann Ihre Entscheidung nicht nachvollziehen, obwohl sie mich keineswegs überraschte. Wollen Sie mich und durch mich meine Tochter bestrafen? Nach heutigem Rechtsverständnis hat die Kirche keine große Gewalt mehr über das Gewissen, Gedanken und Einstellung der Menschen und kann sie somit auch nicht mehr der weltlichen gewalt zwecks Verbrennung übergeben.

Oder beruht ihre Weigerung aus der Furcht, daß die Kirche in späterem Lebensalter die Menschen nicht mehr überzeugen kann? Und um genügend Zahlvolk zu haben, es einfach notwendig ist, die Menschen schon im Kindesalter zu indoktrinieren?

 

Übrigens mit der Weigerung der Aufnahme sind meiner Tochter auch weitere Kindergärten in der näheren Umgebung nicht zugänglich, da diese meist katholische Kindergärten sind und zum selben pastoralem Raum gehören.

 

Nur ein kommunaler Kindergarten wäre noch erreichbar, nur zu Fuß und mit einer nicht geringen Wanderung verbunden. Ob meine Tochter dort Aufnahme findet ist fraglich. Dieser Kindergarten gehört einer anderen Verbandsgemeinde an und ist mit den Kindern aus dieser eigentlich schon überfüllt.

Um meine Tochter sicher vor Wind und Wetter in diesen Kindergarten zu bringen, müßte ich aufhören zu Arbeiten und zu den Heerscharen der Hartz IV Empfänger gesellen, was einerseits sich doch sehr nachträglich auf das Kind auswirkt (Stichwort Schule) und anderseits mir und meiner Familie große Probleme bereiten wird, da man in dieser Gegend sowas einfach nicht tut.

 

 


 

 

Vor mehr als 150 Jahren wurde hier ein Frauenorden gegründet. Dieser nennt sich in seinem langen Namen auch "arme Mägde". Die caritative Tätigkeit wurde in Wirtschaftsbetrieben gebündelt

Der Orden betrieb im Dorf ein Krankenhaus, einen Kindergarten, eine Pflegeschule und ein Waisenhaus. Auch eine große Landwirtschaft gehörte zu dem Orden. Von 1854 bis 1873 betrieb der Orden auch Schulen.

Industrielle Ansiedlung wurde nicht gefördert, da mit dem Orden genügend Arbeit zur Verfügung stand, wenn man für wenig Geld arbeiten wollte oder mußte.

Das Waisenhaus wurde geschloßen. Die Mißbrauchsvorwürfe gegen die katholische Kirche gingen auch an diesem Orden nicht vorbei, auch wenn sich Vorwürfe hauptsächlich gegen andere Standorte dieses Ordens richteten und von diesem vehement bestritten wurden.

1993 wurde Maria Hilf RLP gGmbH gegründet, bündelte die wirtschaftlichen Aktivitäten dort und eröffnete und ihrer Trägerschaft ein Seniorenzentrum.

1994 übergab der Orden die Trägerschaft des Kindergartens an die Pfarrgemeinde.


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